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Artikel vom 26.02.2014:

 
Jens Spahn MdB zu Gast beim 4. Südkreis-Forum der CDU
 

Nicht der goldene Rollator für alle sei das Ziel, sondern ein Rollator für jeden, der ihn brauche. So lautete der Tenor am Dienstagabend im katholischen Pfarrheim St. Marien. Jens Spahn MdB, gesundheitspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, war aus dem Kreis Borken angereist, um vor annähernd 80 Teilnehmern des vierten Südkreis-Forums zu referieren.

„Das Südkreis-Forum ist ein Zusammenschluss der CDU-Verbände Holzwickede, Schwerte, Unna und Fröndenberg“, erläutert Sibylle Weber als Vorsitzende der Christdemokraten im Ruhrtal. Gemeinsam lade man in regelmäßigen Abständen Politiker aus Land und Bund ein, um interessante Themen zu erörtern. Eine anschließende Diskussionsrunde sei obligatorisch, damit die Fachpolitiker sich vor Ort mit den Gästen austauschen und auseinandersetzen könnten.

In einem Impulsvortrag zu den Themen Pflege, Vorsorge und Finanzierung berichtete der 33-jährige Spahn von den neuen Entwicklungen und Entscheidungen in der Gesundheitspolitik. „Machen wir uns nichts vor: Es wird teurer“, brachte er knapp auf den Punkt, wie sich allein die Folgen der sich abzeichnenden demografischen Entwicklung bemerkbar machen werden.

Laut Spahn müssten gezielter Mediziner für Landarztpraxen und –krankenhäuser ausgebildet werden. Seine Forderung, auch Kassenpatienten innerhalb von vier Wochen einen Termin beim Facharzt zu ermöglichen, wurde vom Publikum in lebhafter Diskussion nicht zuletzt aus eigenem Erleben unterstützt.

„Beim Thema Pflege stehen wir vor ausgesprochen großen Herausforderungen, da mittlerweile jeder Dritte über 80 an Demenz erkrankt“, so Spahn. Auf die provokative Frage „Haben Sie in Ihrer Familie eigentlich schon mal über den vielleicht einmal eintretenden Pflegefall gesprochen?“ erntete er beredtes Schweigen. Überhaupt könne auch die allerbeste Pflegeversicherung lediglich den Betroffenen ein Leben in Würde ermöglichen, aber den Angehörigen niemals das seelische Dilemma abnehmen, einen Verwandten auf dem manchmal langen, mühseligen Weg bis zum Lebensende zu begleiten.

Auf die Frage, wie eine Kommune wie Fröndenberg in den nächsten Jahrzehnten dazu beitragen könnte, die hausärztliche Versorgung auch im ländlichen Raum zu gewährleisten, stellte Jürgen Focke einen neuen Ansatz vor. Der gemeinsame Bürgermeisterkandidat von FWG und CDU riet dringend dazu, ein Auge auf die Altersentwicklung auf dem Hausarztsektor zu haben. Dieser sei ein wichtiger Standortfaktor im Leben einer Kleinstadt und müsse dauerhaft auf einem akzeptablen Niveau bleiben.

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