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Artikel vom 07.08.2014:

 
Kreis Frauen Union besucht Sparkasse Fröndenberg
 

176 Vorstandsfunktionen gibt es innerhalb der Sparkassenorganisation in Westfalen-Lippe. 4 davon sind mit Frauen besetzt und davon kommen mit Beate Brumberg (Sparkasse Bergkamen) und Petra Otte (Sparkasse Fröndenberg) zwei Frauen aus dem Kreis Unna.

Die Sparkasse Fröndenberg nimmt seit 2012 an einem bundesweiten Projekt zu „Mehr Frauen in Führungspositionen“ teil. Das Projekt endet in 2015. Die Frauen Union Kreis Unna besuchte nun die Sparkasse in Fröndenberg, um sich über den aktuellen Sachstand und über die Erfahrungen mit dem Projekt zu informieren.

„Im Jahr 2013 lag der Anteil der weiblichen Beschäftigten am gesamten Personalbestand der Sparkassen in Westfalen-Lippe bei 60,5 %. Der Anteil der weiblichen Führungskräfte belief sich hingegen nur auf 22,6 %. Wenn man sich die Vorstandsfunktionen ansieht, sind gerade einmal 2,3 % der 172 Vorstandsfunktionen mit Frauen besetzt. Während die Politik sehr intensiv über „Mehr Frauen in Führungspositionen“ laut nachdenkt, kommt dieses Thema gerade in öffentlich-rechtlichen Strukturen nur sehr schleppend voran.“, so Ina Scharrenbach, Vorsitzende der Frauen Union Kreis Unna.

Anders in Fröndenberg: Petra Otte, Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Fröndenberg, erläuterte, dass es in Fröndenberg 68 bankspezifische Beschäftigte gibt. Davon sind 57,4 % weiblich. Von den Führungsfunktionen sind 41,7 % mit Frauen besetzt. Damit steht die Sparkasse in Fröndenberg mit an der Spitze der Sparkassen in Nordrhein-Westfalen. „Wir sind zwar die kleinste Sparkasse in Nordrhein-Westfalen, aber bei dem Thema „Frauenförderung und Chancengleichheit“ sind wir Spitze“, so Petra Otte. Um den Anteil von Frauen in Vorstandsfunktionen zu erhöhen, hat der Deutsche Sparkassen- und Giroverband ein Mentoren-Projekt aufgesetzt, damit mehr Frauen die sogenannte Vorstandsreife erreichen können, die Grundvoraussetzung für Frauen wie Männer innerhalb der Sparkassen-Organisation ist, um eine Vorstandsfunktion bekleiden zu können.

„Das Wichtigste ist es, Achtsamkeit zu schaffen. Frauen übernehmen neben dem Beruf vielfach familiäre Aufgaben: Ob das eine Kinderbetreuung ist oder möglicherweise die Pflege von Angehörigen. Dies erfordert das Suchen und Finden von Lösungen, um Beruf und Familie vereinbaren zu können. Über das Bundesprojekt, an dem wir neben anderen Unternehmen aus dem Kreis Unna teilnehmen, ist etwas in Bewegung gesetzt worden. Viele Unternehmen setzen sich mit der Chancengleichheit für Frauen und Männer auseinander. Aber es ist durchaus schwierig, weitere Unternehmen für dieses Thema zu gewinnen. Eine Frauenquote kann bei der Zielerreichung durchaus hilfreich sein, damit auch Männer sich für das Thema öffnen. Aber eine Frauenquote sollte unbedingt zeitlich befristet sein.“, appelliert Otte an die Vertreterinnen der CDU.

Ute Gerling, Stellv. Bürgermeisterin der Stadt Fröndenberg und Vorsitzende der Frauen Union in Fröndenberg: „Es wäre für den Kreis Unna schon viel gewonnen, wenn sich auch die anderen Sparkassen im Kreisgebiet über die Inhalte dieses Projektes informieren würden und das Thema „Chancengleichheit“ ganz oben auf ihre Tagesordnung setzten. Wir freuen uns sehr darüber, dass wir mit der Sparkasse Fröndenberg einen Leuchtturm im Kreis Unna haben. Aber bekanntermaßen ist es unter dem Leuchtturm immer am dunkelsten. Deshalb wäre es für die anderen Sparkassen positiv, wenn sie zu einer dauerhaften Beleuchtung und damit Chancengleichheit im Kreis Unna beitragen könnten.“

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