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Artikel vom 25.04.2015:

 
Chancen erkennen und ergreifen
 

„Frauen, die nichts fordern, werden beim Wort genommen. Sie bekommen nichts.“ So formulierte einst Simone de Beauvoir, die große französischen Schriftstellerin und Philosophin.

Seit nunmehr 40 Jahren gibt es die Organisation politisch interessierter Frauen in der Ruhrstadt. Ein Jubiläum, das am Freitagnachmittag im katholischen Pfarrheim St. Marien gebührend gefeiert wurde. Annemarie Kreckel, Ehrenvorsitzende der Frauen Union Iserlohn, Präsidentin des Lions Club Iserlohn-Hemendis und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes, blickte in ihrer Festrede auf vier Jahrzehnte engagierter Arbeit der Frauen Union innerhalb der CDU Deutschlands zurück.

Trotz aller Erfolge, so Kreckel, sei es auch heute vielerorts noch keine Selbstverständlichkeit, dass Frauen in der Politik den ihnen zustehenden Platz besetzten. „Wir sind oftmals einfach zu vorsichtig und zu zurückhaltend.“

„Die Fröndenberger Frauen Union hat jedenfalls ganz offensichtlich genug gefordert“, freute sich hingegen Ute Gerling als langjährige Fröndenberger Vorsitzende. „Fordern“ sei allerdings nicht  so ganz der richtige Ausdruck. Es gehe vielmehr darum, Möglichkeiten und Chancen zu erkennen und sinnvollerweise auch zu nutzen. Bei den Christdemokratinnen sieht es aktuell so aus:

5 von 12 CDU-Ratsmitgliedern sind Frauen. 11 von 23 CDU-Vorstandsmitgliedern, der Ehrenvorsitzende eingerechnet, sind weiblich. Ute Gerling ist seit der letzten Kommunalwahl im Mai 2014 auch stellvertretende Bürgermeisterin. Ursula Sopora war bis Mai 2014 lange stellvertretende Landrätin im Kreis Unna. Außerdem wird der CDU-Stadtverband in der Ruhrstadt von einer Vorsitzenden geleitet – der einzigen im Kreisverband.

Bianca Dausend, Kreisvorsitzende der Frauen Union, prägte in ihrem Grußwort den Ausdruck „Fröndenberger Modell“. Sie hoffe, dass die anderen neun Stadt- und Gemeindeverbände im Kreis sich daran orientierten. Interessierte und qualifizierte Frauen müssten mit Blick auf das gemeinsame Ziel viel stärker einbezogen werden – und sich einbeziehen lassen.

„Eine Frauenquote in der Politik ist bei uns also schlicht kein Thema“, resümierte Ute Gerling erfreut. Schon eher werde bei einzelnen Herren langsam die mehr oder minder ernstgemeinte Sorge laut, dass vielleicht bald eine Männerquote nötig sei. „Das hätte Simone de Beauvoir ganz bestimmt sehr amüsiert!“

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