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Artikel vom 14.10.2015:

 
Einige sind halt doch gleicher
 

In Fröndenberg wird gerne mal auf dem Gehweg geparkt. Das ist nur dort erlaubt, wo eine entsprechende Beschilderung das zulässt. Aus gutem Grund, wird doch dadurch die Bewegungsfreiheit der Fußgänger eingeschränkt.

Besonders ärgerlich ist das Parken auf dem Bürgersteig dort, wo ohnehin schon wenig Platz für Fußgänger ist. Zum Beispiel in der Freiheitstraße entlang des Wohnparks Stift. Da ist es häufig für eine einzelne Person schon schwierig, zwischen den PKW und der das Gelände begrenzenden Mauer hindurchzulavieren, ohne unfreiwillig mit der Kleidung die Autos zu putzen.

Mehrfach habe ich dies gegenüber der Stadtverwaltung geäußert. Reaktion gleich Null.

Auf dem Sümberg beklagen Anwohner immer wieder zugeparkte Einfahrten. Seit Jahren hat das Rathaus da keine Lösung gefunden. Dabei könnte das Leben so einfach sein: In den Nachbarstädten Menden und Unna (z. B. in Lünern) hat man einfach auf der Fahrbahn eingezeichnet, wo bzw. bis wo geparkt werden darf. Klare Anweisungen an die Autofahrer zur Entlastung der Anwohner. Es geht also.

Übrigens auch bisweilen in Fröndenberg – mit durchaus „kreativen“ Lösungen. Jedoch nur, wenn der Beschwerdeführer der Richtige ist


Wir erinnern uns: In der Sitzung des ASU am 9. Juni dieses Jahres fragte der Ausschussvorsitzende Kurt Potthoff (SPD) erbost, wer eigentlich die vielfältigen Nutzungen des Gemeinschaftsraumes im Wohnpark Stift genehmigt habe. Zur Erklärung: Der Raum geht auf die Straße Auf dem Sodenkamp hinaus. Auf der anderen Straßenseite hat Herr Potthoff sein Domizil.

Nun ist es wohl so, dass bei Veranstaltungen im Wohnpark häufig vor Herrn Potthoffs Haus geparkt wird. Was grundsätzlich in Ordnung ist, solange er ungehindert seine Einfahrt nutzen kann. Da gab es wohl einige Male Schwierigkeiten und von daher ist sein Ärger sehr verständlich. Diesen teilt er im Übrigen mit etlichen Anwohnern des Sümbergs – siehe oben.

Während sich viele Fröndenberger seit Jahren über die Zustände in ihren Straßen ärgern, hatte der ASU-Vorsitzende Glück – oder eben die richtigen Beziehungen: Wie von Zauberhand tauchten nach einigen Wochen entlang seines Grundstücks auf dem Gehweg durchaus stattliche Steinbrocken auf. Diese Felsen im Kleinformat sind zwischen den Straßenbäumen platziert und verhindern das Parken auf dem gekiesten Weg.

An sich nicht schlecht. Allerdings verhindern die Mini-Hinkelsteine außerdem das Parken auf der Fahrbahn. Denn wer es nun noch wagt, nahe dem Bordstein zu parken und seine Beifahrer aussteigen zu lassen, der stellt schnell fest, dass die Türen auf der rechten PKW-Seite mit hoher Wahrscheinlichkeit gegen einen Zentnerstein schlagen. Kratzer, Macken und Dellen sind garantiert.

Was sich die Stadtverwaltung wohl dabei gedacht hat? Und müssen wir nun davon ausgehen, dass auch auf dem Sümberg in Kürze kleine Felsbrocken liegen werden? Ist es notwendig, diese bei Nacht zu beleuchten, damit niemand darüber stürzt? Was, zugegeben, einen durchaus hübschen Effekt ergeben würde.

Ich liebe diese Stadt. Wirklich. Nur weiß ich manchmal nicht, ob ich lachen oder weinen soll.

Sibylle Weber

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