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Artikel vom 05.06.2018:

 
Gigabitkoordinator der WFG Unna in den Hauptauschuss
 

Zunächst einmal möchte ich vorweg schicken, dass ich mich ausdrücklich auf den Antrag des SPD Ortsvereins Frömern vom 10. April 2018 für den Hauptausschuss beziehe (DS 075/2018 Aufnahme des Ortsteils Frömern in das Förderprogramm Breitbandausbau).

Dort heißt es (Zitat) „Mit der jetzigen Technik und Netzinfrastruktur kann in Frömern vielen Bürgern nur eine Geschwindigkeit von 16 Mbit/s bereitgestellt werden, was nicht mehr zukunftsweisend ist.“

Die CDU fordert nun seit rund 10 Jahren, den technischen Ausbau in Fröndenberg hin zum sog. schnellen Internet. Die Verwaltung geht davon aus, dass die derzeit vor allem im Westen realisierte Digitaltechnik ausreichen wird. M.E. ein Irrglaube. Sprechen sie mit Fachleuten wird sehr schnellklar, dass es sich hier nur um eine Übergangstechnik für max. 5 Jahre handelt.

Und selbst diese 5 Jahre verbesserter Versorgung sind für die Ortsteile Frömern, aber auch Ostbüren, die östliche Hohenheide sowie Bentop, Stentrop, Bausenhaben und schließlich Warmen nicht vorgesehen.

Ob die vom Ortsverein der SPD geforderte Aufnahme in das laufende Förderprogramm der Bundesregierung gelingen kann ist offen. In jedem Fall wäre damit nur die dargestellte Übergangsregelung für einen Ortsteil, für Frömern, zu realisieren. Politik in Fröndenberg muss aber bei dem Thema nicht nur zukunftsorientiert, sondern gesamtstädtisch denken.

„Keinen Ortsteil zurück lassen“, muss die Forderung lauten. Und das genau diese Sorge besteht, nämlich zurückgelassen zu werden in der baldigen digitalen Steinzeit, ist zunehmend zu hören und zu lesen.

Nun werden viele sagen, wer braucht diese  Technik? Wer braucht ‚Alexa‘ und wie sie alle heißen? Aber diese Entwicklung schreitet unaufhaltsam voran. In wenigen Jahren wird ein gehobener digitaler Standard Teil der Forderungen für Gewebeansiedlungen, aber auch für den Wohnungsbau sein. Fröndenberg droht mit der jetzigen Versorgungslage diese Entwicklung komplett zu verschlafen.

Das darf nicht passieren.

Deshalb fordert die CDU zunächst einmal

  1. für mehr Aufklärung und Sackkunde beim Thema zu sorgen. Dazu ist der Gigabitkoordinator der WFG ein kompetenter Ansprechpartner und sollte in die Sitzung des HA am 27. Juni eingeladen werden.
  2. Der Rat muss mit der Stadtverwaltung über ein zukunftsweisendes Gesamtkonzept des Breitbandausbaus nachdenken. Über Art und Weise des Einstiegs sollte ebenfalls zeitnah gesprochen werden.
  3. muss drüber nachgedacht werden, wie eine gesamtstädtische Umsetzung erfolgen kann, auch wenn weniger oder keine Fördermittel von Bund oder Land zur Verfügung stehen.
  4. Die Frage wäre politisch zu erörtern, ob die notwenige digitale Entwicklung auch gemeinsam mit einer kommunalen Tochtergesellschaft, wie den Stadtwerken, realisiert werden kann.

    Ich bitte Sie meinem Antrag für den Hauptausschuss am 27. Juni als Tagesordnungspunkt zu berücksichtigen, Herrn  Bosse-Wyczisk einzuladen und das Thema ‚Breitband in Fröndenberg‘ politisch erörtern zu lassen.

Vielen Dank.

Gerd Greczka


Quelle Fotos: lvz.de und Presseartikel des Hellweger Anzeigers

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