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Artikel vom 23.04.2019:

 
Fröndenberger Abordnung bei Heimat-Ministerin Ina Scharrenbach
 

Es ist ein desolater Anblick, der sich an der südlichen Eingangspforte zur Ruhrstadt bietet: Haus Schoppe, einst prächtiges Gut mit langer Historie, verkommt zusehends.

Zu dem ca. 6.400 qm großen Areal an der wichtigsten Kreuzung in Langschede gehört ein mittlerweile verfallenes Wohnhaus und ein ebenfalls unter Denkmalschutz stehender ehemaliger Wehrturm. Dieser soll möglichst erhalten bleiben – anders als das vordere Wohngebäude (Fachwerkhaus), das je nach Konzeption auch verzichtbar wäre. Seit 1993 befindet sich das Ensemble in Privatbesitz. Investitionen in den Erhalt sind über die Jahre nicht erkennbar. Die Scheiben sind zerborsten, das Areal wirkt ungepflegt und der Gesamteindruck dieses Tors zu Fröndenberg ist wohl eher „Schandfleck“ als Visitenkarte.

Es gab in letzter Zeit einige Ideen, was aus dem Gebäudekomplex mitsamt Grundstück werden sollte – denen allerdings einige Hindernisse entgegenstehen, und somit den Entscheidern die Hände binden.

Aus dem Grunde fuhren der Kämmerer und Beigeordnete Günter Freck, Fachbereichsleiter Martin Kramme, CDU-Fraktionschef Gerd Greczka und seine Stellvertreterin Bettina Hartwig-Labs nach Düsseldorf zum Gespräch.

Lösungswege erhoffte sich die Delegation von Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung.

Nach eingehender Prüfung der Lagepläne und Fotos, und nach Schilderung der Probleme im gesamten Kreuzungsbereich war allen klar: Die Situation im gesamten Kreuzungsbereich ist verbesserungsfähig!

 

 

Die Ministerin riet, vor einem möglichen kommunalen Erwerb des Areals Schoppe - ein Angebot des Besitzers liegt vor - die Risiken gründlich zu prüfen. Vor einem möglichen Abriss von Gebäuden müsse eine Voruntersuchung stattfinden. „Die denkmalrechtliche Anordnung muss geprüft werden, ebenso wie die Bausubstanz“, erklärte Ministerin Scharrenbach.

Doch selbst wenn die Gebäudestruktur nicht zu retten sei, löse ein Abriss nur bedingt alle Probleme: Wie das Areal anschließend gestaltet werden kann, ist auch direkt mit der Verkehrssituation verbunden. Die viel befahrenen Straßen ringsum schränken zum Beispiel eine Nutzung als öffentlichen Park oder als Wohnbebauung stark ein.

Der Standort ist auch für einen Neubau der Feuerwehr West nur bedingt geeignet. Bauchef Martin Kramme wies auf die Hanglage des Grundstücks hin; das Gefälle beträgt zehn Meter.

 

 

Doch nicht nur Haus Schoppe wird als „Schandfleck“ wahrgenommen und bedarf dringend einer Aufwertung; auch einige der umliegenden Gebäude, teilweise seit Längerem leerstehend, hinterlassen keinen guten Eindruck.

Der gesamte Bereich nördlich der Ruhrbrücke habe Entwicklungspotential, so die Ministerin, natürlich unter Berücksichtigung der anfallenden Kosten.

 

 

Eine mögliche Lösung, vorgeschlagen von Ministerin Scharrenbach: ein städtebaulicher Wettbewerb, der auch die gesamte Langscheder Verkehrssituation berücksichtigt, und vielleicht damit auch die Straßenverhältnisse neu arrangiert!

„Was für den Innenstadtbereich möglich ist, muss auch in diesem wichtigen Ortsteil gelten“, betonen Hartwig-Labs und Greczka. Der Bereich Schoppe mit seinem umliegenden Areal könne durchaus von externen Städtebauprofis in einem Wettbewerb profitieren und neu geordnet werden.

Dass Ministerin Scharrenbach Verständnis für die Fröndenberger Situation hatte und versprach, sich mit ihren Experten zu beraten, wurde sehr positiv aufgenommen. Die Ministerin kennt die Örtlichkeiten persönlich, stammt sie doch aus dem Kreis Unna.

„Was wir ganz offensichtlich brauchen ist eine Gesamtbetrachtung und auch eine umfassende Lösung für das Quartier. Insofern bin ich sehr dankbar für die Unterstützung und diesen wichtigen Impuls aus Düsseldorf“, resümierte CDU-Fraktionschef Gerd Greczka.

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