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Artikel vom 06.05.2018:

 
Ostbürener Kompostwerk erfährt massive Veränderungen
 

„Vieles ändert sich, aber keine Veränderung wird zum Nachteil Fröndenbergs sein“, so fasste CDU-Vorsitzender Olaf Lauschner seine Meinung knackig zusammen. Das Kompostwerk in Ostbüren war am Donnerstag das Ziel des hemischen CDU-Vorstandes. In einem gut 120-minütigen Austausch zwischen den CDU-Vorstandsmitgliedern und dem technischen Leiter der GWA Martin Fischer und Vorstand Benedikt Stapper ging es um die seit 1993 in Ostbüren ansässige Einrichtung der GWA.

25 Jahre existiert das Kompostwerk inzwischen und in Kürze stehen grundlegende Veränderungen an. Über drei wesentliche informierten sich die Christdemokraten. 1) Die energetische Abfallverwertung findet zukünftig in einer Vergärungsanlage in Lünen statt. Folge und Ziel: in Fröndenberg soll deutlich weniger Biomüll kompostiert werden, als bisher. Der Fröndenberger Biomüll wird in Ostbüren nach Lünen verladen und dort zur Stromgewinnung genutzt. 2) Mit der Gründung der GWA REsource Fröndenberg GmbH soll die Nach- bzw. Umnutzung des bisherigen Betriebsgeländes erfolgen. Kerngeschäftsfelder am Standort Ostbüren sollen werden: Verarbeitung von Grünabfällen und geringeren Mengen Bioabfalls, Straßenkehricht soll in organische und mineralische Stoffe zerlegt werden und PET-Schlämme sollen verarbeitet werden. Die Veränderungen sollen, so die GWA-Planungen, ab dem Jahr 2019 in Kraft treten. In kurzer Form gehe es der GWA um Zerkleinern, Sieben, Lagern und Trocknen von Stoffen und Abfällen.

Was ändert sich für die Menschen in Fröndenberg und insbesondere Ostbüren? Die Geruchsbelastung soll durch die Rückführung der Bioabfallkompostierung eher sinken. „Das wäre ein Mehr an Lebensqualität für Ostbüren“, kommentierte Lauschner. Die Arbeitsplätze am Standort bleiben erhalten und damit auch die Gewerbesteuerzahlungen für den städtischen Haushalt. Besonders interessierten sich die CDU-Vorstandsmitglieder für den Erhalt des Wertstoffhofes und die Schadstoffannahmestelle. Der Werthoffhof ist für die Anlieferung von Elektroschrott, Sperrmüll, Grünabfall und anderer Abfälle gut frequentiert und von großer Bedeutung. Er bleibt in der bisherigen Form erhalten. „Das ist für die Bürgerinnen und Bürger von zentraler Bedeutung und trotz Umstrukturierungen der GWA ein wichtiges Signal nach Fröndenberg“, betonte der CDU-Vorsitzende Lauschner. Er selbst wird als Fröndenberger Kreistagsmitglied ein waches Auge auf alle Veränderungen der GWA am Standort Ostbüren haben. „Die Fröndenberger Interessen nehme gewissenhaft wahr“, unterstrich Lauschner. Die CDU Fröndenberg wird sich regelmäßig über die Umstrukturierungsschritte informieren lassen, um keine ungewollten Überraschungen zu erleben.        

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