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Runder Tisch zum schnellen Internet
 

Einige Ortsteile Fröndenbergs, vor allem der Westen, sind auf der Datenautobahn noch immer im Schneckentempo unterwegs. Das Problem ist bekannt und Hilfe, zumindest theoretisch, im Anmarsch.

"Bund und Land haben ein Projekt aufgelegt, das die weißen Flecken beseitigen soll, und für Fröndenberg eine Fördersumme von 2,3 Mio zur Verfügung gestellt", erklärte eingangs der Beigeordnete Günter Freck, als sich in einer konzertierten Aktion Verwaltungsspitze, Multiplikatoren aus der Bürgerschaft, Politik und Internetspezialisten zum ersten Runden Tisch zur Breitbandversorgung trafen.
Anlass war der allgemein bekannte schleppende Ausbau, der unter den Akteuren zwar schon mehrfach einzeln oder in kleinen Gruppen, bisher aber nie gemeinsam besprochen wurde. In der letzten Fraktionssitzung der CDU wurde die Idee zu einem kreativen Austausch geboren. Es sollten Handelnde der Stadt, engagierte Bürger, die sich schon für einen Ausbau z.B. per Richtfunktechnik in ihren "Dörfern" stark gemacht haben, die Stadtwerke und Internetanbieter zusammenkommen - zum "Brainstormen" und Entwickeln kreativer Ideen.

Bernd Heitmann, der Geschäftsführer der Fröndenberger Stadtwerke, betonte: "Es muss nicht die Glasfaser sein, die wir unterstützen wollen - wir wollen ein funktionierendes System für den ganzen städtischen Bereich." Dass der Energieversorger dabei kein Gesamtkonzept anbieten kann, vom Kabel über die sogenannte Beleuchtung bis zu den Diensten am Endverbraucher, verstand sich allerdings sofort.
Für das Produkt am Ende des Prozesses war Patrick Nettels, Geschäftsführer der MUENET GmbH, zum Runden Tisch in das Neue Hotel am Park gekommen. Die MUENET versorgt bereits große Teile Fröndenbergs mit schnellem Internet. In Frömern, Ostbüren und in der Palz per Richtfunktechnik oder über bestehende, teils über mehr als 60 Jahre alte Kupferkabel.

Fakt ist, dass die Bundesregierung keine Kupferlösungen mehr fördert, und ein Haushalt mit einer Datengeschwindigkeit von 30 Mbit/s derzeit als gut versorgt und nicht förderungswürdig gilt. Vorerst...
"Möglicherweise ist diese Geschwindigkeit schon in zwei Jahren überholt, und es muss komplett neu gedacht und geplant werden", gab Jürgen Labs, Geschäftsführer eines Internetdienstanbieters, zu bedenken. Er hatte das Treffen organisiert, weil er nicht nur momentane Versorgungslücken erkennt, sondern Fröndenberg für das Zeitalter der Digitalisierung gut aufgestellt sehen möchte.
Derzeit sind viele Ortsteile nach heutigem Standard abgedeckt, auch durch Eigeninitiativen wie denen von Detlef Salzmann, Daniel Ruppelt oder Heiner Sigmann, die ebenfalls am Runden Tisch teilnahmen.
Oberste Priorität haben jetzt erst einmal die Stadtteile im Westen. "1.200 Haushalte müssen versorgt werden, und die betrifft auch das jetzige Förderprogramm", erklärte Günter Freck. "Wir haben die Internetanbindung ausgeschrieben." - Eine Nachricht, die besonders Dr. Andreas Hennemann, den Mitorganisator der Stadtteilkonferenz West, freute.

Das Hauptproblem, darin waren sich alle Internetprofis einig, sind vielerorts die Tiefbauarbeiten. Nicht nur, weil die Auftragsbücher vieler Unternehmen zur Zeit übervoll sind, sondern auch "wegen der besonderen Gemengelage in Fröndenberg", erläuterte Patrick Nettels. "Viele Gehwege, die für die Kabelverlegung aufgehoben werden müssen, sind nicht gepflastert, sondern asphaltiert. Das macht es um einiges schwieriger - und teurer."

Dass diese Hindernisse überwunden werden und ein großflächiger Ausbau, der wirklich zukunftsfähig und damit ein Standortfaktor für Familien, Gewerbe und Industrie und zunehmend auch für Senioren realisiert werden muss, war allen Beteiligten klar.
Und auch, dass diese Mammutaufgabe nur gemeinsam zu bewältigen ist. Denkbar wäre eine Kooperation verschiedenster Anbieter, eine Lösung "alles aus einer Hand". Wie die aussehen kann, war noch nicht abschließend zu klären.
Aber: "Es wird weitere Gespräche geben, und auch einen nächsten Runden Tisch", verkündete der Stadtverbandsvorsitzende der CDU, Olaf Lauschner.

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